• Wieder ein Mordanschlag – Was tun?

    Am Morgen des 18. November haben zwei junge palästinensische Männer Betende in einer Jerusalemer Synagoge überfallen und vier von ihnen regelrecht hingerichtet. Die Attentäter selbst wurden beim Schusswechsel mit der Polizei getötet.

    Der Anschlag ist bisheriger Höhepunkt einer seit Monaten andauernden Welle von verbaler wie physischer Gewalt zwischen Palästinensern und Juden.

    Was tun, um die immer dichter aufeinander folgenden Ausbrüche von Gewalt endlich zu stoppen? Die israelisch-palästinensische Bewegung One Voice gibt eine klare Antwort:

    „Die Bewegung One Voice ist sich einig in ihrer Verurteilung des verabscheuungswürdigen Anschlags von heute in Jerusalem und der gefährlichen Gewaltspirale, die droht, die gesamte Region zu ergreifen. Angriffe und Provokationen in Synagogen oder auf dem Tempelberg/Haram al Sharif sind allein durch ihre Natur dazu bestimmt, mit den schlimmsten Ängsten der Menschen zu spielen und die religiösen und kommunalen Spannungen zu verstärken – und dies in einer Stadt, die miteinander zu teilen Christen, Juden und Muslime durch das Schicksal vorgegeben ist. Gemäßigte Israelis und Palästinenser müssen nun von ihrer Macht und ihrem Einfluss Gebrauch machen, um den Extremisten das Heft des Handelns zu entreißen und um das umzusetzen, was die Mehrheit auf beiden Seiten will und was notwendig ist, damit der Frieden die Oberhand gewinnt: ein Ende der Besatzung und des Konflikts durch die Zwei-Staaten-Lösung.“  

    Quelle: Newsletter vom 19.11.2014 (englisch)

    Ein Polizist erlag mittlerweile seinen Schussverletzungen. Damit stieg der Zahl der Opfer auf fünf.

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