• Im Krieg: Stimmen, Gesichter, Namen, Ratlosigkeit

    Teuflisches Karussell

    Angriff und Vergeltung,

    Vergeltung und Angriff.

    Entführen und töten,

    Töten und entführen….

    Wie lange noch weiter so???

    Zeitungsanzeige von Gush Shalom (Friedensblock) veröffentlicht in Ha’aretz, 4.7.2014 http://zope.gush-shalom.org/home/en/channels/weekly_ad/1404431623

     

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    Stimmen, Gesichter (Gaza)

    Nora Lester Murad lebt in Ramallah. Sie will wissen, wie es ihren Freunden in Gaza geht, was sie empfinden, denken und mitteilen wollen. Sie sieht sie und spricht täglich mit ihnen – über Skype. Ein etwas anderes Kriegstagebuch. Hier zu ihren Videos: http://www.noralestermurad.com/2014/07/13/gazaunderattack

     

    Stimmen, Gesichter (Israel)

    Roni Keidar lebt ganz in der Nähe von Gaza. Die Menschen dort waren in der Vergangenheit häufigem Raketenbeschuss ausgesetzt und sind es noch. Sie und andere mit ihr sind trotzdem nicht für militärische Vergeltung. Nicht ohne Grund heißt ihre Organisation „Other Voice“. Hier zum Video: http://972mag.com/watch-a-voice-of-peace-on-the-gaza-border/93278/

     

    „Niemand sollte eine Zahl sein“

    Allzu oft werden die Opfer des israelisch-palästinensischen Konflikts nur in Form von Zahlenkolonnen erinnert. Das online-Magazin +972 will das ändern. In diesem Krieg soll eines jeden Opfers mit seinem Namen gedacht werden. Am 15. Juli musste erstmals ein israelischer Name eingetragen werden, http://972mag.com/nobody-should-be-a-number-names-of-those-killed-in-gaza/93274/

     

    „Bilanzieren“ bleibt dennoch notwendig

    Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in den besetzten palästinensischen Gebieten (OCHA-oPt) bemüht sich, Opfer und Schäden des Krieges sowie seine Wirkungen auf die Lebensverhältnisse der Menschen in täglichen Lagebildern aussagekräftig und vor allem verlässlich darzustellen, http://www.ochaopt.org/documents/ocha_opt_sitrep_16_07_2014.pdf

     

    „Der zersplitterte Spiegel“

    „In diesem Artikel werden Sie keine kohärenten, klugen, wohlformulierten Meinungen finden – aus dem einfachen Grund, dass jede kohärente, kluge, wohlformulierte Meinung eine bare Lüge wäre. Der Spiegel, in dem ich dieser Tage die Reflexe meiner Meinungen betrachte, ist in tausend Stücke zerschmettert und jeder Blick zeigt sie aus einem anderen Winkel, in einem anderen Licht.“ So warnt der israelische Schriftsteller Yali Sobol (42) seine Leser vor. Gerade deshalb ist der Einblick in seine Gedanken und Empfindungen nach Scheitern des ägyptischen Waffenstillstandsvorschlags lesenswert (Neue Zürcher Zeitung vom 17.7.2014), http://www.nzz.ch/feuilleton/der-zersplitterte-spiegel-1.18344769  

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